1 Theater im Keller - SPIELPLAN

DETAILINFOS:

Künstlich intelligentes Stück Evald Flisar

Künstlich intelligentes Stück

Regie: Alfred Haidacher

Premiere: 21.02.2026

Termine:

Samstag 21.02.2026 20 Uhr
Mittwoch 25.02.2026 20 Uhr
Donnerstag 26.02.2026 20 Uhr
Freitag 27.02.2026 20 Uhr
Mittwoch 04.03.2026 20 Uhr
Donnerstag 05.03.2026 20 Uhr
Mittwoch 11.03.2026 20 Uhr
Donnerstag 12.03.2026 20 Uhr
Samstag 14.03.2026 20 Uhr
Mittwoch 18.03.2026 20 Uhr
Donnerstag 19.03.2026 20 Uhr
Freitag 20.03.2026 20 Uhr
Samstag 21.03.2026 20 Uhr
Sonntag 22.03.2026 17 Uhr


» KARTENRESERVIERUNG

Mit: Tamara Belic, Emilie Haidacher, Petra Pauritsch, Alfred Haidacher, Michael Spiess, Bernd Sračnik, Hermann Tödtling, Leo Weingerl
Kostüme: Eva Weutz
Assistenzen: Leo Weingerl
Technik: Ilias Mouaddib, Maude Maure
Regie und Bühne: Alfred Haidacher

   Eine Familie flieht aufs Land, gewissermaßen zurück zu den Ursprüngen, da man sich vor den Auswirkungen einer Machtübernahme durch die künstliche Intelligenz fürchtet. Ohne Handy, Telefon, Computer, aber auch ohne Arbeit richtet man sich in einem Refugium ein, das für die jüngsten Familienmitglieder mehr und mehr zum Gefängnis wird. Als auch noch ein lang verschollen gewesener Onkel eintrifft, gerät die ohnehin wackelige Balance des neuen, scheinbar so sicheren Familienlebens ganz gehörig aus dem Gleichgewicht.

   Dass der Mensch des Menschen Wolf ist, erweist sich einmal mehr als das größte Problem im Zusammenleben. Flisar paraphrasiert wieder mit gewohnt sicherer Theaterpranke große Weltprobleme im Mikrokosmos menschlicher Beziehungen, diesfalls innerhalb der Familie. Dass es zur Bedrohung eines gedeihlichen menschlichen Zusammenlebens gar nicht unbedingt der künstlichen Intelligenz oder auch eines allgegenwärtigen Orwell‘schen „großen Bruders“ bedarf, erweist sich in Flisars Tragikomödie überdeutlich. Der Mensch braucht zur Zerstörung der gemeinsamen Welt nichts – außer sich selbst.

   Mit dem jüngsten Stück des Autors setzt das TiK sein 1999 begonnenes „Flisar komplett“-Programm fort. Von den mittlerweile siebzehn Stücken des slowenischen Dichterstars wird das TiK mit dieser Premiere fünfzehn ins Deutsche übertragen und aufgeführt haben. Lediglich Flisars allererstes Theaterstück, „Die Kastanienkrone“, und seine moderne Fassung eines indischen Märchens, „Shakuntala“, stehen dann noch zur Aufführung an. Dann wird das TiK das erste Theater weltweit sein, das Flisars dramatisches Werk in seiner Gesamtheit zur Aufführung gebracht hat. Flisar zählt zu den meistübersetzten slowenischen Autoren der Gegenwart. Sein dramatisches Werk ist (außer im deutschen Sprachraum, wo das kleine TiK diese Aufgabe übernommen hat) von den USA, über Großbritannien, Indien, Malaysia, Japan und anderen bis hin zum arabischen Raum weltweit vielfach aufgeführt worden.

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