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A Hetz - oder: die letzten Tage der Menschlichkeit Franzobel

A Hetz - oder: die letzten Tage der Menschlichkeit

Regie: Reinhold Ulrych

Premiere: 19.01.2010

Termine:


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Ulrike Emmer, Serhat Göl, Alfred Haidacher, Siegfried Klinger, Alexander Kropsch, Gilles Pugibet, Alexe Schmid, Bernd Sracnik, Karin Tatter, Ute Walluschek-Wallfeld u. a.

Hetz, das ist ein in Österreich gängiges Wort für Spaß. Der Begriff wird von der Hatz, dem Zu-Tode-Hetzen von Tieren, hergeleitet. Bis 1796 bei Wien ein dieser Volks-, aber auch Adelsbelustigung gewidmetes Amphitheater in Flammen aufging, fanden hier regelmäßig Tierhatzen vor Publikum statt, danach wurden sie vom Kaiser wegen Brandgefahr verboten.

"A Hetz oder: Die letzten Tage der Menschlichkeit" nennt Franzobel in dieser Tradition der derben Späße, bei denen immer garantiert jemand zu Schaden kommt, sein Stück über Migrantenschicksale in Österreich.

Denn: Österreich ist schön. Ist das schön. So schön ist Österreich, dass schon die Schulkinder es aufschreiben müssen.

Basierend auf dem Fall der Arigona Zogaj hat Franzobel ein groteskes Spiel geschaffen, das eine eindeutige, anklagende - durchaus auch zu hinterfragende - Position bezieht. Dieses Groteskspiel der herrschenden Niederträchtigkeiten bewegt sich auf dem Grat zwischen Schwank, Volksstück und aufklärender Parabel und in den literarischen Spuren der großen Pamphlete. Am Theater im Keller soll es zur Revue der gegenwärtigen geistigen Verengungen werden.

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