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SOROS Wilhelm Hengstler

SOROS

Regie: Alfred Haidacher

Premiere: 16.04.2013

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mit: Isabella Albrecht, Katrin Ebner, Alfred Haidacher, Alexander Kropsch, Bernd Sracnik

"Soros", benannt nach dem ungarisch-stämmigen Finanzmagnaten George Soros, ist ein Stück, das Autor Wilhelm Hengstler als "eine Halbschlaf-Traum-Versuchsanordnung" bezeichnet, eine "unwirkliche" Textfläche. Die "Handlung" steht dabei vor einer Struktur, die er als Autor immer als die "eigentliche" Handlung empfunden habe, so Hengstler.

Das Stück spielt in einer Anstalt/der Börse, in der drei Männer unterschiedlichen Alters, die sich alle für Soros halten, zu leben und zu wirken scheinen. Eine junge Frau namens Cassie, die in der Börse/der Anstalt festsitzt, lässt die drei Soros ihre Identitäten diskutieren, führt gewissermaßen Regie. Cassie lässt so ein Theater im Theater entstehen. Der Klügste der drei Soros ahnt das.

Vergeblich wirft er Cassie unzulässige Manipulation vor, die anderen zwei sind einverstanden. Damit wird "Soros" zu einem Stück, dessen Thema seine Veränderung durch die Aufführung ist. Dieses dramaturgische Modell erinnert an Soros Theorie von der in der Wirtschaft geltenden Selbstreflexivität.

Wilhelm Hengtler ist ein Grazer Autor und Filmemacher, der unter anderem mit seiner Jack Unterweger-Verfilmung "Fegefeuer" bekannt geworden ist. Am Theater im Keller hat er im Herbst 2011 am Projekt der Fortschreibung eines Wolfgang Bauer-Fragmentes ("Windszeit") mitgewirkt. Zuletzt inszenierte er Evald Flisars "Und Leonardo?" am TiK (Oktober/November 2012). "Soros" ist ein Stück, das er extra für das TiK entwickelt hat.

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